Naturheilkunde und Homöopathie: geht das zusammen?
Es müssen in der Tat nicht immer gleich Kügelchen sein! Befindlichkeitsstörungen und leichte Erkrankungen lassen sich auch während einer homöopathischen Behandlung sehr gut mit naturheilkundlichen Massnahmen lindern.
Beispiele sind
- Zwiebelwickel bei Ohrenschmerzen.
- Bei oberflächlichen Schürfwunden: Eine sterile Baumwollkompresse in einer Lösung aus einem Teelöffel Calendula-Essenz (z.B. von Weleda), in einer Tasse Wasser aufgelöst, befeuchten und auf die Wunde legen, mit einer trockenen Baumwollbinde befestigen und die Kompresse von aussen feucht halten. Damit heilen oberflächliche wunden erfahrungsgemäss schnell und narbenlos ab.
- Förderung der Durchblutung bei kalten Füssen durch Trockenbürsten oder Kneippsche Anwendungen.
- Heilerde- oder Molkepackungen zur Erhaltung des Säureschutzmantels der Haut, z.b. bei Fusspilz (siehe auch Merkblatt: Was tun bei Fusspilz im Downloadbereich).
Weitere Anregungen und Hinweise zur praktischen Ausführung finden Sie unter Literatur.
Sollten die Symptome nicht innerhalb von kurzer Zeit besser werden, rufen Sie bitte Ihre/n Behandler/in an. Und wenn Sie Erfolg hatten, sollten Sie Ihre/n Behandler/in spätestens beim nächsten Termin informieren, wann und weshalb Sie naturheilkundliche Massnahmen eingesetzt haben.
